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15.06.2014 Integration Tibet

Religionsunterricht: Beeindruckender Besuch einer Asylantin

Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse von Markus Blöse haben sich in diesem Jahr intensiv mit dem Thema “Fremd sein” beschäftigt: Welche Gründe gibt es, dass Menschen ihre Heimat verlassen? Wann habe ich mich das letzte Mal fremd gefühlt? Wie gehe ich mit Fremden um?

Bewegender Abschluss und Höhepunkt war der Besuch der Tibeterin Tenzin, welcher über die Vermittlung vom “Bistro Interculturel” ermöglicht wurde.
Tenzin musste aus ihrer Heimat fliehen weil sie sich gegen die dort übliche Zwangsprostitution ausgesprochen hat.
Sie ist sehr dankbar, dass sie seit fast drei Jahren in der Schweiz leben darf und berichtet sehr eindrücklich über ihr Leben in Tibet, ihre Flucht und das neue Leben hier in der Schweiz. Sie weiss immer noch nicht, ob sie bleiben darf oder nicht. In ihrer Heimat würde sie Gefängnis oder Schlimmeres erwarten. Kontakt zu ihrer Familie kann sie keinen haben, weil sie diese damit in Gefahr bringt.

Der Besuch und die Erzählungen der tibetanischen Migrantin beeindruckten die Schüler tief. Lesen Sie hier den Bericht von Dario, 6. Klasse:

Als erstes muss ich sagen, war es sehr toll, weil eine Asylsuchende zu uns in den Religionsunterricht kam. Sie erzählte uns von ihrem Leben in Tibet und der Flucht in die Schweiz. Es war sehr berührend und ich glaube fast alle mussten einige Tränen aus den Augen wischen.
Ich finde es sehr schön, dass sie zu uns gekommen ist und vor allem, dass sie so offen über ihr nicht immer so tolles Leben berichtet hat. Sie erlebte wirklich eine sehr schwere Zeit und ich wünsche ihr eine schöne und ruhige Zeit und viel Glück in der Schweiz.



 

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